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Freitag, 7. März 2014

Erster Akt (S. 33 - 50): Standbilder und eine Forderung

Diese Woche haben wir uns dem Text u.a. mit Hilfe von Standbildern genähert. Nachdem wir zu Hause die erste Szene im Konradsweilerwald gelesen haben, erarbeiteten wir ein Standbild, das nicht nur Alfred und Claires Beziehung darstellen, sondern vor allem den Blick auf die merkwürdige Ausstattung der Szene richten sollte. Die Bäume im Wald werden von den vier Bürgern dargestellt, die außerdem für eine entsprechende Geräuschkulisse (das Klopfen eines Spechts) sorgen.

Anschließend stellten wir zwei weitere Standbilder, jeweils vor und nach der Wirtshausszene in der Claire ihre Forderung an die Güllener stellt. Das folgende Bild zeigt eine vorbereitende Skizze des Standbildes:




Wie sich gut erkennen lässt, sitzen die Protagonisten zu Beginn der Szene noch eng beieinander, die Stimmung ist (auf Seite der Güllener) vorfreudig und heiter.
Am Ende der Szene, als Claire ihre Forderung, Alfred Ill zu töten, damit die Stadt eine Milliarde von ihr geschenkt bekommt, gestellt hat, hat sich auch die Anordnung der Personen geändert: die Güllener, allen voran Alfred Ill und der Bürgermeister sind schockiert von Claire abgerückt.


Montag, 17. Februar 2014

Der Einstieg: Wie stellen wir uns die alte Dame vor, die zu Besuch kommt?

Zum Einstieg versuchten wir, ohne bisher ein einziges Wort des Dramas gelesen zu haben, uns die alte Dame vorzustellen. Wie könnte sie aussehen? Wie alt könnte sie sein? Welche Kleidung könnte sie tragen?

Dazu füllten wir in Einzelarbeit eine Tabelle aus. Unsere vielen verschiedenen Ergebnisse lassen sich in etwa so zusammenfassen:

Die Dame ist vermutlich zwischen 55 und 90 Jahren alt, zwischen 1,50 m und 1,70 m groß, hat im Laufe ihres Lebens ein paar Kilo zugenommen oder aber ist über die Jahre immer dürrer geworden und hat einige Falten. Die Haare sind braun bis grau/weiß und sie trägt sie entweder zu einem Dutt im Nacken gesteckt oder aber eher kurz, dafür mit Dauerwelle.
Ihre Garderobe besteht aus vielen Kleidern, wahlweise mit Blumenmustern oder Punkten. Dazu trägt sie Schuhe mit einem kleinen Absatz. Manche stellen sich die Dame eher in Kostüm, Pelzmantel und Hut vor. Nur zwei der vorgestellten Damen tragen Hosen.
Als Accessoires trägt die alte Dame wahlweise viel Schmuck, eine Brille, einen Gehstock, eine Handtasche oder ein Kopftuch. Bei der Frage nach den Charaktereigenschaften gingen die Meinungen am weitesten auseinander: manche stellte sich die Dame als freundlich, liebenswürdig, weise, höflich, geduldig und hilfsbereit vor, andere hingegen als eitel, arrogant, streng, stur, verbittert und konservativ vor.

Im Anschluss haben wir unsere jeweiligen Damen gezeichnet, so, wie wir sie uns vorstellen. Die Bilder wurden anonym an die Tafel gehängt, jede/r hatte drei Punkte zur Verfügung, mit denen er/sie abstimmen konnte und so wurden die gelungensten Damen ausgewählt.